Im Mai 2011 wurden mehrere verfassungsvergleichende Arbeiten des italienischen Verfassungstheoretikers Pasquale Pasquino (EHESS, Paris) zur Rolle, Funktion und institutionelle Struktur von Verfassungsgerichten und konstitutioneller Ordnung in Europa, den Vereinigten Staaten, Lateinamerika und China diskutiert. Ein von Christoph Möllers und Moritz Renner ausgerichtetes Arbeitsgespräch über „Paradoxien“ und ein Autorenkolloquium mit dem Philosophen Marco Iorio über sein Buch „Regel und Grund“ (Berlin 2011) erlaubten im Sommer 2011 interdisziplinäre „Probebohrungen“ im Feld der Philosophie und Theorie des Rechts. Im Oktober 2011 wurden in einem Arbeitsgespräch an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität mit Alec Stone Sweet (Yale Law School, New Haven) Fragen und Herausforderungen der Verfassungsrechtsvergleichung und der Erforschung verfassungsgerichtlicher Akteure untersucht. Im November 2011 stellte der Rechtswissenschaftler Christopher McCrudden sein Projekt einer „Integrated Theory of Comparative Human Rights Law“ zur Diskussion. Aktuelle Forschungsvorhaben wurden im April 2012 mit der australischen Völkerrechtlerin Anne Orford (Melbourne) diskutiert.